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Что такое Prepaid?

06-09-2006 [ teltarif.de ]

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Подобный способ оплаты с недавних пор предлагают не только провайдеры мобильной сети напрямую, но также и так называемые Serviceprovider, самостоятельные фирмы посредники, которые предлагают услуги мобильной связи по более выгодным ценам, чем основной провайдер, но при этом используют сети провайдера и поэтому ни в чём не уступают в качестве связи, если сравнивать с "большими братьями". Но об этом читайте в статье Кто такие Service-Provider и Discounter..?


Prepaid - Was ist das?
Eine Alternative zu den Mobilfunk-Verträgen mit üblicherweise 24 Monaten Mindestlaufzeit sind die so genannten Prepaid-Karten. Dieser aus dem englischen eingedeutschte Begriff beschreibt bereits den größten Unterschied: Die anfallenden Kosten werden nicht wie bei Laufzeitverträgen nachträglich in Rechnung gestellt, sondern bereits beim Kauf vorab bezahlt. Zudem wird keine monatliche Grundgebühr berechnet, woraus sich der größte Vorteil der Prepaid-Telefonie ergibt: Die Kostenkontrolle. Man kann nicht unangenehm von einer hohen Mobilfunk-Rechnung überrascht werden, da man lediglich für den Geldbetrag telefonieren oder sonstige Dienste nutzen kann, den man zuvor eingezahlt hat. Der größte Nachteil gegenüber Laufzeitverträgen besteht darin, dass man als Prepaid-Kunde einige Zusatzdienste oder Serviceleistungen nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann. Auch muss man sich mit etwas höheren Gesprächs- und Anschaffungskosten für das Handy selbst abfinden. Damit eignet sich ein Prepaid-Handy besonders dann, wenn man seine Telefonkosten auf einen bestimmten Betrag beschränken möchte bzw. muss, oder wenn man nur selten mobil telefonieren bzw. hauptsächlich erreichbar sein will.

Der Kauf
Prepaidkarten bekommt man in Kombination mit einem einfachen Handy, oder auch ohne, und meist 10 bis 15 Euro Guthaben, das innerhalb eines Jahres ab Kauf genutzt werden kann, schon zu einem Preis ab ca. 70 Euro. Für etwas komfortablere Geräte muss man jedoch 150 bis 200 Euro anlegen. Da sich die Mobilfunk-Provider nicht darauf verlassen können, dass ein Prepaid-Kunde das Gerät regelmäßig nutzt, fällt die Subventionierung hier deutlich geringer aus als bei Laufzeitverträgen, bei denen allein schon durch die monatliche Grundgebühr ein regelmäßiger Mindestumsatz für den Anbieter sichergestellt ist. Lediglich im Rahmen von Aktionen gibt es hin und wieder besonders günstige Handys oder zusätzliches Guthaben für Telefongespräche oder auch für den Versand von SMS-Nachrichten.
Wer bereits ein Handy ohne SIM-Lock besitzt, kann eine Prepaid-Chip-Karte auch einzeln erwerben, die dann in das vorhandene Gerät eingelegt wird. Der einmalige Aufpreis, also die Differenz zwischen Verkaufspreis der Karte und dem Startguthaben beträgt bei den meisten Anbietern ca. 25 Euro und ist damit vergleichbar mit der bei vielen Laufzeitverträgen erhobenen "Anschlussgebühr".
Weitere Kosten entstehen bei Prepaidkarten nur, wenn man nach Verbrauch des Startguthabens weiterhin aktiv telefonieren möchte. Dann kann man mit Guthabenkarten, die man z.B. in Mobilfunk-Geschäften, Elektro-Fachmärkten und an Tankstellen erhält oder auch bequem per Internet sein Guthabenkonto jederzeit wieder "aufladen". Hierzu wählt man mit dem Handy eine vom Netzbetreiber angegebene, kostenfreie Rufnummer und gibt anschließend über die Tastatur die auf dieser Karte abgedruckte bzw. per E-Mail übersandte Codenummer ein. Einige Anbieter ermöglichen auch die Aufladung mittels Eingabe eines so genannten USSD-Codes. Dadurch erspart man sich die Anwahl eines Kontoservers. Auch mittels Überweisung ist es bei vielen Anbietern inzwischen möglich, sein Telefon-Guthaben wieder aufzustocken. In jedem Fall beginnt dadurch ein neuer Gültigkeitszeitraum von zumeist 12 Monaten. Mindestens bis zum Ende dieses Zeitraums bleibt man auch dann mobil erreichbar, wenn das Guthaben aufgebraucht ist, bei einigen Anbietern sogar noch bis zu drei Monate länger. Ist bis dahin jedoch kein neues Guthaben aufgeladen worden, wird die Karte ungültig: Die Rufnummer wird gesperrt und ein eventuelles Restguthaben verfällt.
Tipp: Wenn eine Karte noch nicht lange verfallen ist und man die Rufnummer doch noch "retten" bzw. behalten möchte, kann die Kundenbetreuung des Netzbetreibers oder Providers in einigen Fällen weiterhelfen. Dies geschieht jedoch ausschließlich aus Kulanzbasis. Ein Rechtsanspruch auf die Reaktivierung einer verfallenen Prepaidkarte besteht nicht.
Übrigens: Auch wenn oft damit geworben wird, dass man bei Prepaid-Karten keine Vertragsbindung eingeht, schreibt das deutsche Fernmeldegesetz vor, dass man sich beim Kauf registrieren lassen muss, um einer missbräuchlichen Nutzung vorzubeugen. Daher verlangen praktisch alle Händler die Vorlage von Personalausweis oder Reisepass. Will man eine Prepaid-SIM-Karte (ganz gleich ob mit oder ohne Handy) verschenken oder später verkaufen, sollte der Besitzerwechsel dem Mobilfunk-Provider daher umgehend mitgeteilt werden, da man sonst - als offizieller Eigentümer der Karte - weiterhin für eventuellen Missbrauch zur Verantwortung gezogen werden kann.

Prepaid-Handys: Per SIM-Lock an der Kette
Nahezu alle zusammen mit Prepaid-Karten angebotenen Handys sind mit einem so genannten "SIM-Card-Lock" ausgestattet. Das bedeutet, dass das Mobiltelefon ausschließlich mit der dazugehörigen Prepaid-Karte oder zumindest nur im Netz des Providers, bei dem man Karte und Handy gekauft hat, genutzt werden kann. Dies dient dem "Schutz" des Anbieters, der das Handy in der Regel subventioniert und daher verständlicherweise nicht möchte, dass es für Dienstleistungen seiner Mitbewerber genutzt wird. Nach Ablauf von zwei Jahren kann man diese Sperre kostenlos entfernen lassen, indem man vom Mobilfunk-Provider einen individuellen Freischaltcode anfordert, den man dann über die Tastatur in das Handy eingeben muss. Will man das Gerät schon vorher mit einer anderen Karte nutzen, fallen ca. 100 Euro "Freischaltkosten" an. Kauft man ein Handy gebraucht, sollte man unbedingt sicherstellen, dass diese Sperre bereits entfernt ist: Am einfachsten geht das, indem man seine eigene SIM-Karte in das Gerät einlegt und versucht, ob sich das Handy problemlos Verbindung zu einem Mobilfunknetz aufnehmen kann. Ist dies nicht möglich, z.B. beim Kauf über das Internet, fragt man am besten beim Verkäufer nach und lässt sich bestätigen, dass das angebotene Handy "SIM-Lock-frei" ist.



Besonderheiten der Tarife; Vor- und Nachteile
Besonders bei zusätzlichen Service-Leistungen in den Prepaid-Tarifen unterscheiden sich die verschiedenen Netzbetreiber zum Teil erheblich. So erlauben einige Anbieter keine Weiterleitung von Anrufen zu anderen Anschlüssen und eine Möglichkeit zur Nutzung von Datendiensten wie GPRS ist für Prepaid-Kunden leider auch nicht selbstverständlich. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in den Prepaid-Tipps. Hier jedoch zunächst noch einige Bemerkungen zu den Besonderheiten der verschiedenen Tarifvarianten:

Vergünstigte Wunschrufnummer
In den Tarifen "Xtra One" und "CallYa Special" lässt sich jeweils eine Rufnummer im Festnetz oder im eigenen Mobilfunk-Netz angeben, zu denen Telefonate generell günstiger sind: Der Minutenpreis zur "XtraNummer Eins" bzw. "BestFriend"-Nummer beträgt 29 Cent in der Hauptzeit, 19 Cent in der Nebenzeit und 9 Cent am Wochenende. Die Änderung dieser Rufnummer ist jederzeit möglich, kostet bei Xtra jedoch 4,95 Euro und bei CallYa 5 Euro.
Bei Anruf Geld
Bei alten Loop-Karten, die innerhalb des o2-Netzes angerufen werden, gibt es pro Minute 2 Cent, die auf einem speziellen "Easy-Money"-Konto gutgeschrieben werden. Bei Erreichen von 50 Cent wird dieser Betrag dann als Guthaben auf das LOOP-Konto gebucht. Bei den neuen Loop-Angeboten gibt es kein "leichtes Geld" für Anrufe mehr.
Bei Xtra gibt es ein ähnliches Bonussystem namens "XtraClever", das jedoch nicht in allen Tarifen angeboten wird. Außerdem wird hierbei nur jeweils 1 Cent pro Minute gutgeschrieben.


Verschiedene Zielgruppen
Für Vieltelefonierer ist laut T-Mobile der "XtraPlus"-Tarif ausgelegt. Hierbei werden die Minutenpreise netzintern und ins Festnetz deutlich günstiger, je länger man im Laufe eines Tages telefoniert. Dieser Tarif könnte dann interessant sein, wenn man zwar nur an wenigen Tagen im Monat, dann aber umso länger oder öfter telefoniert. - Doch Vorsicht: Während die erste Gesprächsminute immer voll berechnet wird (60/1-Taktung), werden für das Rabatt-System nur die tatsächlich vertelefonierten Zeiten sekundengenau angerechnet. Wenn also z.B. jedes Telefonat durchschnittlich nur 20 Sekunden dauert, wird auch für das zwölfte Gespräch noch ein Preis von 49 Cent berechnet! - Wer jedoch regelmäßig ein höheres Gesprächsaufkommen hat, ist mit einem Laufzeitvertrag vermutlich besser bedient.
Die Tarife "XtraGo", "CallYa Basic" und "Free & Easy Weekday" eignen sich besonders, wenn man überwiegend wochentags ins Festnetz telefonieren möchte. Dafür muss man allerdings überdurchschnittlich hohe Gebühren am Wochenende und bei netzinternen Gesprächen in Kauf nehmen.
Wer sein Handy hauptsächlich am Wochenende benutzt, ist vermutlich mit einem der Tarife "LOOP classic", "Free & Easy Weekend Plus", "XtraOne" oder "CallYa Special" am besten bedient, da hiermit Gespräche ins Festnetz schon für 7 bis 9 Cent pro Minute möglich sind.
Wer hauptsächlich zu Mobilfunk-Anschlüssen in unterschiedlichen Netzen telefoniert, ist mit dem Tarif "LOOP Mobile Option" gut beraten.


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